AG Exkursionen
Für Mitglieder und Freunde des Heimatvereins bieten wir Exkursionen zu verschiedenen Themenbereichen an.
Hier finden Sie sowohl Berichte und Informationen zu vergangenen Exkursionen als auch Ankündigungen zu kommenden Exkursionen.
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Führung durch das Magazin der Stadtarchäologie. Buxtehude hat zahlreiche Schätze zu bieten. Die Stadtarchäologin Casha Ipach präsentierte uns viele interessante Funde. Von der 7000 Jahre alten Steinaxt über bronzezeitliche Keramik bis zu Zeugnissen aus der frühen Neuzeit. Weil Bodendenkmalpflege und Baudenkmalpflege unter einem Dach sind, werden auch historische Steine z.B. im Klosterformat sowie Türen, Fenster und Kacheln eingelagert, die z.B. aus Sanierungsmaßnahmen stammen.
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Exkursion zur Hamburger Kunsthalle: Aus Buxtehuder Sicht am interessantesten der Besuch des Buxtehuder Marienaltars – einer Leihgabe der Buxtehuder St. Petri Gemeinde. Vorab eine interessante und sehr kenntnisreiche Führung zu ausgewählten Kunstwerken des Museums. Fazit: superinteressant – weitere Besuche, vielleicht dann zu speziellen Kunstepochen, sollten wir fest ins Auge fassen.


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Gelebte Geschichte im Kiekeberg-Museum. Tagesausflug des Heimat- und Geschichtsvereins Buxtehude in die Freilichtschau "Königsberger Straße - Heimat in der jungen Bundesrepublik". Diesmal mit der Aktion gelebte Geschichte - ehrenamtliche Schauspieler stellen in den Kulissen der Ausstellung die Geschichte der späten 40er sowie der 50er und 60er Jahre nach. Von der Nissenhütte bis zum Quelle-Fertighaus. Das Freilicht-Museum Kiekeberg - auch außerhalb der Aktion gelebte Geschichte immer wieder sehenswert.
Diese Präsentation von Gebäuden und Objekten der Nachkriegszeit gibt einen einzigartigen Eindruck vom Leben in der jungen Bundesrepublik zwischen 1945 und 1970.
Wohnraum für tausende Ausgebombte, Geflüchtete und Vertriebene zu schaffen, gehörte zu den größten Herausforderungen der ersten Nachkriegsjahre. Zeugnisse des Neuanfangs sind ein Flüchtlings-Wohnhaus und das zugehörige Stallgebäude, die Mitte der 1950er Jahre erbaut wurden.
Sich nach den Zeiten der Not wieder etwas leisten können hieß, dass die die neue Warenwelt des Wirtschaftsaufschwungs schnell Einzug in Läden und Schaufenster hielt. Einrichtung und Waren sind in dem nach historischen Bauplänen errichteten Geschäftshaus zu sehen.
Da sich immer mehr Menschen ein Auto oder wenigstens ein Motorrad leisten konnten, entstanden viele neue Tankstellen in der Nachkriegszeit, um den steigenden Bedarf an Kraftstoff zu decken. Zu sehen ist die ehemalige Gasolin-Tankstelle, die 1955 in Stade-Campe errichtet und bis 1984 betrieben wurde.
Im Jahr 1962 nahm die Versandfirma Quelle Fertighäuser in das Sortiment auf. Die Gebäude zeichnen sich durch eine moderne Form, funktionale Grundrisse und eine kurze Bauzeit aus und spiegeln den Einfluss US-amerikanischer Bungalow-Architektur wieder. Im voll eingerichteten Quelle-Fertighaus mit knapp 110 m2 Wohnfläche wird dieser Wandel deutlich.
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Besuch im Schloss Agathenburg. Interessante Führung in tollem Ambiente.
Schloss Agathenburg wurde unmittelbar nach dem dreißigjährigen Krieg durch Hans Christoph von Königsmarck errichtet. Für ihn war das Dorf Lieth, so der damalige Name, der ideale Wohnsitz, da es in unmittelbarer Nähe zur Residenz und Verwaltungszentrale Stade lag. Mit Fertigstellung des Schlosses 1655 wurde das Dorf nach der Ehefrau Hans Christophs, Agathe von Leesten, in „Agathenburg“ umbenannt.
Der Feldherr von Königsmarck orientierte sich bei der Architektur an den Vorbildern des schwedischen Adels. Der steilproportionierte, dreigeschossige Backsteinbau mit achteckigem Treppenturm ist in seiner Gestaltung deutlich der Renaissance verhaftet. Außer dem Schlossgebäude entstanden zugleich ein Torhaus, Marstall, Brauerei und Wohnungen der Dienerschaft. Die Lage dieser Wirtschaftsgebäude ist heute in der Gestaltung des Ehrenhofes wieder sichtbar.
Nur drei Generationen derer von Königsmarck lebten auf Schloss Agathenburg. Bewohnt wurde das Schloss in erster Linie vom weiblichen Teil der Grafenfamilie. Bekannteste Vertreterin war Maria Aurora von Königsmarck, die den größten Teil iherer Kindheit im Schloss Agathenburg verbrachte. Sie war nicht nur Mätresse Augusts des Starken und Dichterin zahlreicher Werke sondern auch Pröpstin des Stiftes Quedlinburg.










