NettwarkPlatt

NettwarkPlatt Buxthu
Wir sind eine Arbeitsgemeinschaft des Heimat- und Geschichtsvereins Buxtehude, ihre Sprecherin ist Helga Peters.
Unsere Plattdeutsche Sprache ist mehr als nur ein Kommunikationsmittel, sie ist das Abbild unserer vielfältigen norddeutschen Kultur.
Wir Nettwarker wollen unser Kulturgut pflegen und ausbauen und weiter tragen.
Im November 2009 haben wir diese Arbeitsgemeinschaft gegründet und gehören seit 2011 dem Heimatverein an.
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Wir veranstalten regelmäßig Theateraufführungen mit unserem „Op un Dal-Theater“, das
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Plattdüütsch-Deerns |
Ein Highlight unserer Arbeit ist die jährlich stattfindende Stadtrallye „Kinner erkund jümmer Stadt“, hier haben Jung und Alt immer große gemeinsame Freude.
Besonders sind auch unsere regelmäßigen „ Vörleesstünnen“ in unserer Bellmann-Bibliothek in der Haupstraße zu nennen.
Im Johann Dietrich-Bellmann-Jahr 2026, welches aus Anlass des 20. Todestages des Dichters und Autors ins Leben gerufen wurde, waren die Nettwarker das ganze Jahr über auf ganz unterschiedlichen Bühnen unterwegs. Hier wurde das Leben und Wirken des Künstlers der Öffentlichkeit zu Gehör gebracht und vor Augen geführt. Das reichte von Lesungen über Wanderungen bis zu musikalischen Beiträgen, Gottesdienst, Stadtführungen, Theateraufführung, Vorträgen und vielem mehr.
Fachleute äußerten sich: “Bellmann schrieb plattdeutsche Weltliteratur!“ Wir sehen es als unsere Aufgabe diesen besonderen Schatz zu wahren und ihn der der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Besonders auch durch diese intensive Arbeit hat sich ein großes Netzwerk zu anderen Vereinen und Organisationen entwickelt.
Wi sind mit grode Freid dorbi de Plattdüütsche Spraak to wahrn un ünner de Lüüd to bringen.
Unterkategorien
- Harald Stechmann
Gut vierzig Interessierte trafen sich zum Spaziergang auf dem Herrgottsweg von der Moisburger Kirche ins Estetal. Treffen in der Moisburger Kirche. Die drei Hauptprotagonisten Dr. Heinz Hams als Plaggenhauer Luud’n Alldag, Walter Marquardt als Herrgott und Dirk Röver in der Erzählerrolle bringen die Geschichte in Dialogrollen auf den Weg. Nun geht’s los - das ist die Geschichte:
Der Herrgott ist auf dem Weg nach Buxtehude. Zwischen Moisburg und Daensen, auf Höhe der Estebrücke, sieht er den Nindorfer Plaggenhauer Luud‘n Alldag. Der Herrgott geht zu ihm und erkundigt sich eingehend nach Wohl und Wehe des schwer arbeitenden Mannes. Der Herrgott kann feststellen, dass Luud‘n Alldag, trotz aller Mühen um das tägliche Brot, ein zufriedener Mensch ist. Bald wird dem Nindorfer klar, mit wem er es zu tun hat. Und so entwickelt sich ein Gespräch voller Überraschungen, wesentlich geprägt durch die Bodenständigkeit und Heimatliebe des Plaggenhauers, und dennoch humorvoll gewürzt durch dessen direkte und grundehrliche Fragen und Antworten.
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- Harald Stechmann
Denkmalpflege und Pflege der Plattdeutschen Sprache gehören zusammen. Deshalb haben wir am 13.09.2026 am Tag des offenen Denkmals zum dritten Mal unsere Stadtrallye "Kinner erkund jümmer Stadt" durchgeführt. Trotz Regen trafen sich die jungen Stadtkundschafter um 14:00 Uhr am Stavenort. An allen Baudenkmälern waren Aufgaben zu lösen und am Ende wartete eine kleine Überraschung in der St. Petri-Kirche.
Trotz Regen fnden sich zahlreiche Kinder zur Stadtrallye „Kinner erkund jümmer Stadt“ ein. |
Am Anfang steht die Anmeldung und die Ausgabe der Fragebögen in der heutigen Kunstschule, einem alten Mietshaus aus dem frühen achtzehnten Jahrhundert. Überwiegend sozial Schwache wohnten hier unter sehr beengten Verhältnissen. |
Erste Station ist das Heimatmuseum, errichtet im Jahr 1913 um die Altertümersammlung des Vorgängers vom Heimat- und Geschichtsverein Buxtehude aufzunehmen. |
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Die alte Latainschule wurde 1792/1793 errichtet und |
Die Erzäbte von Harsefeld bauten sich bereits 1399 ein Stadthaus im Schatten der Kirche. 1625 wurde es im heutigen Erscheinungsbild erneuert. Heute gehört es dem Heimat- und Geschichtsverein. |
Eines der ältesten und schönsten Häuser der Stadt, das Fuhrmannshaus, erbaut lt. Fassadeninschrift 1553, mit seinen reichhaltigen Schnitzarbeiten am Giebel. Heute gehört es dem Buxtehuder Heimat- und Geschichtsverein. |
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Zwischenstopp am Kulturforum, der ehemaligen Steingutfabrik, einem Industriedenkmal aus dem Jahr 1853. Hier gibt es eine Stärkung für die jungen Stadteroberer. |
Der letzte verbliebene Wachturm an der ehemaligen Stadtmauer heißt in Buxtehude Marschtorzwinger, der Mitte des sechzehnten Jahrhunderts errichtet wurde und heute vom Heimat- und Geschichtsverein betreut wird. |
Nach dem Brand in der Altstadt wurde das Rathaus 1911 neu erbaut. |
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Der Verein „Buxtehuder Hafen und Este e. V.“ empfängt die Teilnehmer der Stadtrallye auf dem 1897 erbauten Ewer Margareta. |
Zielpunkt ist die St. Petri-Kirche, die im Jahr 1320 im Zentrum der Stadt vollendet wurde. Hinein darf nur wer alle Aufgaben erfüllt hat. |
Nicht nur den jungen Teilnehmern, sondern auch den alten Veranstaltern hat es Spaß gemacht.
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- Harald Stechmann
Vörlesen to Markttied auf dem Ewer Margareta
Auf dem Ewers Margareta wurde mit Bellmann eine »Eskimorull« (Eskimorolle) gemacht und aus dem Buch »Inseln ünner den Wind« gelesen. Seemannsklänge und Gesang aus dem von Johann Diedrich Bellman zusammengestellten Gesangbuch »Dor kummt een Schipp« rundeten den Vormittag ab.


- Harald Stechmann
Plattdeutscher Gottesdienst in Apensen.
Im Rahmen des Bellmann-Jahres fand am lezten Sonntag ein plattdeutscher Gottesdienst in der ev.-luth. Kirche zu Apensen statt.
Die Predigt hielt Dr. Martin Krarup in Zusammenarbeit mit den Nettwarkern. Im Anschluss gab es einen kulinarisch toll hergerichteten Empfang im Gemeindehaus.
Die Familie Bellmann dankte uns und überreichte nicht nur einen Blumenstrauß, sondern auch ein paar Besonderheiten aus Bellmann Schatzkiste. Die Kenner wissen um den ersten Buck. Eine tolle Veranstaltung.









Trotz Regen fnden sich zahlreiche Kinder zur Stadtrallye „Kinner erkund jümmer Stadt“ ein.














